Presse
WFL setzt Zeichen in der Bundeshauptstadt
Premiere in der Landesvertreung
Berlin/Ratzeburg (pm). Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH (WFL) hat ein unübersehbares Zeichen
in der Bundeshauptstadt gesetzt. Beim sommerlichen Empfang der Landesregierung Schleswig-Holstein in der Landesvertretung in Berlin präsentierte die WFL jetzt gemeinsam mit der
Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH (HLMS) die Vorzüge des Kreises - mit einem 17 mal 9 Meter messenden Großbanner an der Fassade der Landesvertretung, in den Ministergärten
und mit Informationsständen.
|
"Eine erfolgreiche Aktion, um die Aufmerksamkeit auf unsere Region zu lenken", resümierte WFL-Geschäftsführer Werner Hesse. Bereits auf dem Weg in die
Landesvertretung fiel den rund 400 Gästen das riesige Spannplakat mit dem Motto
"Der perfekte Standort für Unternehmer und Unternehmungen - Herzogtum Lauenburg in der Metropolregion Hamburg"
ins Auge. Zudem gab es im Eingangsbereich Herzogtum-Äpfel mit Laseraufdruck und spezielle Golfbälle.
|

Der Sommer-Empfang der Schleswig-holsteinischen Landesregierung stand auch im Zeichen des Kreises Herzogtum Lauenburg; Darüber freuten sich vor dem Großbanner (v.r.n.l.):
Ministerpräsident Pater Harry Carstensen, Innenminister Klaus Schlie, WFL-Geschäftsführer Werner Hesse, Kreispräsident Meinhard Füllner und der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann.
Foto: hfr
|
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen nutzte auf dem
Sommerempfang wieder die Gelegenheit, auf charmante Weise für das diesjährige Schleswig-Holstein Musik Festival zu werben. Da es unter dem Titel "Merhaba Türkiye" steht machten
auch türkische Botschafter Ali Ahmet Acet Büyükelci und SHMF-Intendant Rolf Beck auf das Programm mit 131 Konzerten neugierig. Mit neun SHMF-Konzerten im Herzogtum Lauenburg -
darunter gleich an zwei Tagen das Musikfest "Unter freiem Himmel" auf dem bundesweit bekannten Schloss Wotersen - ist der Kreis Herzogtum Lauenburg auch in diesem Jahr ganz
intensiv in das Schleswig-Holstein Musik Festival eingebunden. "Wir freuen uns sehr, dass das Herzogtum Lauenburg sich als erster Kreis aus Schleswig-Holstein beim traditionellen
Sommer-Empfang der Landesregierung vorstellen durfte", sagte Kreispräsident Meinhard Füllner. Gern hätten WFL und HLMS sowie die Kutscherscheune Groß Zecher und der Schaalseehof aus
Dargow die Möglichkeit genutzt, die Einzigartigkeit des Kreises als Herzogtum zu präsentieren.
Ministerpräsident Peter Harry Carstensen dankte der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg ausdrücklich dafür, dass sie zum Gelingen des diesjährigen Sommer-Empfangs beigetragen habe - sowohl in seiner Rede als auch während der langen Gespräche, die er am WFL-Stand führte. Dabei traf er auch auf den Lauenburger CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Brackmann, der trotz langen Sitzungstages noch zum Empfang gekommen war.
Für Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie, der aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg stammt, war die WFL-Premiere in der Landesvertretung ein gelungener Auftakt, der die Aufmerksamkeit der Gäste - darunter viele aus Wirtschaft, Politik und diplomatischem Corps - auf das Herzogtum Lauenburg gelenkt habe. "Wir denken deshalb über eine Fortsetzung nach", sagt WFL-Geschäftsführer Hesse. Dabei im Fokus: Vorteile wie günstige Gewerbeflächen, niedrige Steuerhebesätze, schnelle Genehmigungsverfahren, gute Verkehrsanbindung und qualifizierte Arbeitskräfte. Viele tausend Menschen werden auch in den kommenden Tagen in Berlin noch die Botschaft der WFL an der schleswig-holsteinischen Landesvertretung wahrnehmen.
Werner Hesse: "Wer immer auf dem Weg vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor ist, kann uns einfach nicht übersehen!"
Ratzeburger Markt, 15. Juni 2011
|

|
Akku-Firma setzt auf Geesthacht
HIGHTECH-UNTERNEHMEN - Detlev Repenning stellt Bürgermeister Projekt vor - Investition: 40 Mio. Euro
Von Timo Jann
Geesthacht. Er wirkt ein bisschen wie Daniel Düsentrieb, hat 1000 Ideen. Und Detlev Repenning aus Aumühle hat in Geesthacht Großes vor. "400 oder 500 Arbeitsplätze sind nicht alles", kündigte der Unternehmer gestern an. Mindestens so viele Jobs will er in einer Hightech-Fabrik zur Herstellung von Lithium-Akkus an der Mercatorstraße schaffen. Investitionsvolumen: erstmal 40 Millionen Euro, dann soll weitergesehen werden.
Statt mit Krawatte kommt Repenning gestern Morgen mit aufgeknöpftem Poloshirt zum Termin beim Bürgermeister, um sein Projekt vorzustellen. Kurzerhand erklärt er mit Mineralwasserflaschen, wie seine Akkus als Speicher für regenerative Energien zu Modulen gebündelt werden können.
"Ich verzichte lieber auf Fördermillionen, die ich in Niedersachsen oder Mecklenburg bekommen hätte und baue hier in Geesthacht, weil mir hier so schön unbürokratisch entgegengekommen wird", sagt Repenning. Gemeinsam mit dem bayrischen Unternehmer Ludwig Schletter will er bereits Anfang 2012 in einem ersten Bauabschnitt die Produktion von Akkus aufnehmen. Ein straffer Plan für Bauantrag, Bau und Installation der Maschinen. "Den Bauantrag sollten wir in vier Wochen erledigt haben", sagt Andreas Pagel, Leiter der Bauaufsicht. Geesthacht verfügt als einzige Stadt im Kreis über eine eigene Genehmigungsbehörde für Bauvorhaben, kann so sehr effektiv Interessen von Investoren umsetzen. Alle anderen Vorhaben laufen über das Bauamt des Kreises.
|
|
Das Unternehmen, das in Geesthacht aufgebaut werden soll, heißt "ECC Repenning GmbH". "Es ist ein Joint-Venture zweier erfolgreicher Unternehmen, die hier gemeinsam etwas Neues machen", sagt Werner Hesse, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises (WFL). Hesse hatte den Grundstücksdeal mit Repenning perfekt gemacht. "Es könnte der erste Schritt sein, mit dem wir der ganzen Region ein neues Gesicht als Standort für grüne Technologien geben", sagt Hesse. |

Bürgermeister Volker Manow freut sich riesig darüber, was Unternehmer Detlev Repenning in Geesthacht vor hat. Den Kontakt hat Werner Hesse (von links) von der WFL vermittelt. Foto: Jann
|
Er hofft, ebenso wie Bürgermeister Volker Manow, dass sich im Umfeld von "ECC" weitere Firmen ansiedeln.
Detlev Repenning hatte seinerzeit am damaligen GKSS-Forschungszentrum für seine Diplomarbeit geforscht und schätzt die Fähigkeiten der Werkstoffforscher des heutigen Helmholtz-Zentrums noch immer. "Ein guter Standortvorteil für uns", sagt der Investor. Er könnte sich Kooperationen seines Unternehmens mit den Wissenschaftlern vorstellen. "Hauptsache, das Produkt stimmt, der Markt findet sich dann alleine", ist Repenning von einem Erfolg überzeugt.
Doch nun heißt es klotzen: "Der Zeitplan ist ehrgeizig, im November muss die erste Halle stehen, damit wir im ersten Quartal 2012 mit der Produktion beginnen können", sagt Repenning. "Wir wollen in Deutschland ganz vorne sein und die Größten werden." Im Wettbewerb steht er mit Konzernen wie Toshiba, Sanyo und Panasonic. "Die haben aber große Vorstände, wir sind klein und flexibel", sagt der Physiker.
Das Geheimnis der Akkus "Made in Geesthacht" sollen deren günstiger Preis, ihre Langlebigkeit und das geringe Gewicht mit hohem Speichervolumen sein. Die Akkus sollen Strom aus Sonnen- und Windkraft speichern - heute ist das kaum möglich.
Lauenburgische Landeszeitung, 26. Mai 2011
|
|