LebensqualitätNatur - Land des Wassers und der StilleWas beim Spaziergang oder zu Pferd schon beeindruckt, offenbart erst aus der Vogelperspektive seine ganze Schönheit:die Natur des Herzogtums Lauenburg. Wie schimmernde Perlen präsentieren sich über 40 Seen zwischen Wäldern und Hügeln, Ratzeburger See und buchtenreicher Schaalsee als größte stille Zeugen der jüngsten Eiszeit. |
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| Dies ist die Heimat von Kranich und Seeadler, von Eisvogel und Rohrdommel. Deshalb wird Naturschutz großgeschrieben. Durch den Naturpark Lauenburgische Seen - der erste Schleswig-Holsteins - führt die Alte Salzstraße, auf der vor Jahrhunderten das "weiße Gold" aus den Salinen Lüneburgs zum Lübecker Hafen transportiert wurde. In Teilabschnitten wird auf altem Kopfsteinpflaster Vergangenheit erlebbar, beschattet von hohen Buchen. Der 1900 eingeweihte Elbe-Lübeck-Kanal mündet in Lauenburg in den großen Strom. Hier eine ganz andere Landschaft, mit hohem Elbufer, das bei einer Fahrt mit dem Raddampfer "KaiserWilhelm" vorüberzieht. | |
Fliegende Edelsteine im SachsenwaldAzurblaue Morphos umschwirren den Besucher im Taumelflug, filigrane Glasflügler suchen einen Landeplatz: Der Name Fürstin Elisabeth von Bismarck ist heute fest mit "fliegenden Edelsteinen", mit Schmetterlingen verbunden. Über 20 Jahre nach der Eröffnung hat die Fürstin mit ihrem "Garten der Schmetterlinge" in Deutschland Zeichen gesetzt.Selbst im europäischen Ausland gibt es Nachahmer, aber das Original steht im Sachsenwald: ein Erlebnis für alle Sinne - farbenprächtige Falter, singender Wassergarten, duftende Blüten. |
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| Jedes Jahr zieht es 80.000 bis 100.000 Gäste in den Garten der Schmetterlinge, die aus Malaysia, Australien oder Südamerika, aber auch Europa stammen. Friedrichsruh ist bereits seit langem eine Fahrt wert. War es doch Alterssitz von Otto von Bismarck. Der "Reichsgründer" hatte 1871 von Kaiser Wilhelm I. den Sachsenwald mit Friedrichsruh als Schenkung erhalten. Bereits zu Lebzeiten wurde von Bismarck zu einer Kultfigur. | |
Natur -
Carl-Albrecht von Treuenfels hat ein Auge für und auf die Natur. Geboren 1938
in Schwerin, wuchs er im Kreis Herzogtum Lauenburg bei Mölln auf. Den Jungen
faszinierten besonders die Kraniche, die in seiner Nähe brüteten - sie gehörten
damals zu den letzten Brutpaaren in Westdeutschland. Nach dem Jura-Studium arbeitete der Rechtsanwalt über zehn Jahre lang im
Management einer internationalen Werbeagentur.
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| Seit 1969 ist er der Öffentlichkeit als herausragender Tierfotograf, Journalist und Autor bekannt. Viele Jahre setzte er sich als Präsident der Umweltstiftung WWF Deutschland für den Mandanten ein, der ihm besonders am Herzen liegt: die gefährdete Natur - in seiner lauenburgischen Heimat, in Deutschland, in aller Welt. Eine konsequente Linie, die mit dem ältesten Projekt des WWF, dem Seeadler- und Kranich- Schutz im Kreis Herzogtum Lauenburg, begonnen hatte. Der Mann tritt nicht für ein Wirtschaftswachstum ein, das auf Kosten der Natur geht. Naturverträgliche Wirtschaftsansiedlung und -aktivitäten sind seine Präferenz. | |
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