Presse

WFL sieht regionale Wirtschaft im Aufschwung

VON MARTIN STEIN RATZEBURG - Die Wirtschaftförderung Herzogtum Lauenburg (WFL) hat bei ihrer Jahrespressekonferenz gestern in Ratzeburg eine optimistische Einschätzung für die kommenden Jahre mit vielversprechenden Perspektiven für die Region vorgelegt.

Die Aufsichtsratsmitglieder, Innenminister Klaus Schlie (links) und Dr. Matthias Esche (rechts) mit dem WFL-Geschäftsführer Werner Hesse gestern bei der Pressekonferenz in Ratzeburg.
"Wir sehen hoffnungsfroh in die Zukunft", sagte WFL-Geschäftsführer Werner Hesse, der von einer anziehenden Konjunktur mit deutlich mehr Anfragen von ansiedlungswilligen Betrieben berichtete.

Seinen Optimismus gründete der Geschäftsführer auch auf die neuen Handlungsmöglichkeiten, die der Landesentwicklungsplan (LEP) eröffnen werde. Der WFL-Aufsichtsratsvorsitzende, Innenminister Klaus Schlie, kündigte an, dass der LEP dem Kabinett vor der Sommerpause zur Beschlussfassung vorgelegt werde. Für den Kreis Herzogtum Lauenburg ergäben sich dann verbesserte Möglichkeiten, die Autobahnen und die B 207 als Hauptverkehrsachsen für Gewerbeansiedlungen zu nutzen. Laut Hesse könnte es zum Beispiel in Kuddewörde und Kasseburg sowie im nördlichen Kreisgebiet entsprechende Investitionen geben.

Mit dem Ausblick auf eine Stärkung der lauenburgischen Wirtschaftskraft legten Schlie, Hesse und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Matthias Esche auch eine Ansiedlungsbilanz für die vergangenen zehn Jahr vor. Die in diesem Zeitraum von der WFL angesiedelten 558 Unternehmen hätten sich vertraglich zu Investitionen von 521 Millionen Euro und zur Schaffung von 8800 Arbeitsplätzen verpflichtet. Und das im Rahmen einer Wirtschaftsförderung "zum Nulltarif", wie es der Geschäftsführer formulierte. Die WFL sei nach der Anschubfinanzierung bei ihrer Gründung vor mehr als 20 Jahren ohne öffentliche Zuschüsse ausgekommen. "Wir sind eine der ganz wenigen Regionen in Deutschland, wo so etwas funktioniert hat", unterstrich Esche.

Mit Blick auf die seit 2009 laufende millionenschwere Imagekampagne für den Kreis Herzogtum Lauenburg sagte Aufsichtsratschef Schlie, dass man für ein solche Unternehmen einen "langen Atem" brauche. Sein Stellvertreter Esche zeigte sich angetan von der Umsetzung der bundesweiten Werbeoffensive: "Ich bin überrascht, mit wie viel Kreativität das eher trockene Thema Standortmarketing umsetzt wird: Harte Fakten mit Humor und oft auch mit einem Augenzwinkern zu vermitteln, halte ich für eine rundum sympathische Art, die zu dieser wunderschonen Region passt."

Voran kommt nach Hesses Worten auch das Projekt Science-Park Geesthacht. Erst in der abgelaufenen Woche habe er dazu Gespräche mit dem GKSS-Forschungszentrum und mit dem Geesthachter Bürgermeister geführt.

Lübecker Nachrichten, 21./22. März 2010



GITZ - trotz Wirtschaftskrise 16 Millionen Umsatz

Nischenprodukte garantieren weltweiten Erfolg - Nähe zur GKSS-Forschung entscheidender Vorteil

Von Timo Jann
Geesthacht. Es ist eine Erfolgsstory: Die Firmen von Existenzgründern in den Technologie- und Gründerzentren in Schleswig-Holstein haben mittlerweile 2700 Jobs geschaffen. 2009 machten sie einen Umsatz von 250 Millionen Euro. Das Geesthachter Innovations- und Technologie-Zentrum (GITZ) ist einer der Bausteine, landesweit gibt es 18 solcher Zentren.

"Die Firmen im GITZ haben 2009 ein Umsatzplus von acht Prozent erzielt, Gesamtumsatz 16 Millionen Euro", berichtet Rainer Döhl-Oelze. Von Krise hier keine Rede sein. Der Geschäftsführer des GITZ ist Sprecher der Nordzentren. 186 Menschen arbeiten zurzeit in den 18 Firmen, denen das 1999 gegründete GITZ eine Heimat bietet. "Die Nähe zur Forschung im GKSS gleich nebenan ist hier für uns von großem Vorteil", berichtet Döhl-Oelze. "Das wollen wir künftig verstärkt nutzen", sagt er.
Ziel soll es sein, mit örtlichen Firmen, Hightech-Unternehmen aus dem GITZ und dem Know-how der Wissenschaftler des GKSS die Krise zu nutzen, um mit Neuentwicklungen die Betriebe und den Standort zu stärken. "Innovation steht für uns im Zentrum", sagt Döhl-Oelze, "Die hier ansässigen Unternehmen decken weltweit Nischen ab, das macht ihren Erfolg aus", sagt der Geschäftsführer. Zahlreiche Innovationspreise zeugen von den Leistungen.

"Trotz aller Erfolge ist es für uns aber ein sehr dickes Brett, das wir bohren müssen, um den Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft zu bringen", erklärt Rainer Döhl-Oelze. Dabei hilft ihm seit einem Jahr Innovationsberater Rudolf Zettler.


GITZ-Geschäftsführer Rainer Döhl-Oelze präsentiert hier einen von vielen Innovationspreisen, den die Unternehmen erhielten. Foto: Jann
Er nimmt Kontakt zu Forschern und Unternehmen auf, vermittelt Kooperationen. "Man muss ja erst mal erfassen, welche Chancen einem hier geboten werden", sagt Döhl-0elze.Nach und nach funktioniert das, immer mehr Firmen tun sich zusammen, entwickeln mit den Forschern Neuheiten für ihren Produktbereich.

Mit ihrem Service und ihrer Begleitung haben die Technologiezentren in den zurückliegenden Gründungsjahren der Unternehmen deren Entwicklung unterstützt. Die Erfolgsquote von Gründungen in den Zentren liegt weit über 90 Prozent. "In der öffentlichen Forschung wird aus Geld Wissen produziert. Wissenschaftler sind dem Gebot der Stunde gefolgt. Sie kehren den Prozess gewissermaßen um und machen nun ihr innovatives Wissen zu Geld" erklärt Döhl-OeIze.

Mit 18 öffentlich geförderten Technologiezentren verfüg Schleswig-Holstein über ein dichtes Netz von "Brutstätten" für junge Unternehmen. Unternehmensgründer und Jungunternehmer finden in ihnen für die ersten Betriebsjahre ein Zuhause, verbunden mit einem umfangreichen Angebot von Dienstleistungen, etwa betriebswirtschaftlicher Beratung. Bundesweit gibt es zurzeit 300 Technologiezentren.

Lauenburgische Landeszeitung, 27. Februar 2010



Zuversicht bei den Unternehmen
Konjunktur-Index der IHK: Jede zweite Firma will investieren

Geesthacht (tja). Trotz der Wirtschaftskrise: Die Firmenchefs im Kreis Herzogtum Lauenburg sind zuversichtlich, dass sich ihre Unternehmen in den nächsten Monaten positiv entwickeln. Landesweit ist der sogenannte Konjunkturklima-Index bei einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) im Lauenburgischen mit weitem Abstand am besten.

Fast jedes zweite Unternehmen hat gegenüber der IHK zudem erklärt, in naher Zukunft zu investieren. "Das zeichnet den Mittelstand, der im Herzogtum weit verbreitet ist, auch aus. In schlechten Zeiten wird investiert, um sich für neue Aufgaben zu rüsten", erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Bernd Rohwer. Er geht davon aus, dass die landesweit zurzeit zaghafte positive Entwicklung weiter bergauf führen wird.

Unternehmen blicken zuversichtlich nach vorn
Industrie- und Handelskammer: Kreis Herzogtum Lauenburg vor Stormarn beim Konjunkturklima-Index

Geesthacht (tja). Die Unternehmer im Kreis Herzogtum Lauenburg blicken mit großer Zuversicht nach vorn. Das geht aus dem neuen Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lübeck hervor. Bei der turnusmäßigen Befragung der Firmenchefs durch die IHK bewerten im landesweiten Vergleich im Lauenburgischen die meisten Unternehmer ihre Situation positiv.

Der Konjunkturklima-Index, der einen Wert zwischen 0 und 200 betragen kann, liegt im Kreis bei 114,9. In Schleswig-Holstein gesamt kommt der Index auf einen Wert von 100,5, in Stormarn nur auf 85,5. Insgesamt bewerten im Kreis Herzogtum Lauenburg 43,8 Prozent der Unternehmer ihre gegenwärtige Lage als positiv (Land 24,8%, Stormarn 12,1%). 33 Prozent verzeichnen keine große Veränderung und sagen, die Lage ist befriedigend.

Künftig sehen 25,3 Prozent der Firmen noch Wachstum, 59,8 Prozent bewerten die künftige Situation als befriedigend auf gleichbleibendem Niveau.

"Die Firmen im Kreis Herzogtum Lauenburg sind sehr gut aufgestellt", berichtet Bernd Rohwer, der Hauptgeschäftsführer der IHK. "Hier gibt es viele kleine und mittelständische Unternehmen, die sich in der Krise gut behaupten", sagt er. Überrascht hat ihn bei der Konjunkturumfrage die hohe Investitionsbereitschaft der Firmen. 43,8 Prozent der Unternehmer gaben an, demnächst zu investieren. Rohwer: "Das ist ein positives Zeichen, für das der Mittelstand auch bekannt ist. In schwierigen Zeiten wird investiert."

In den Kreisen Stormarn und Segeberg, wo der Anteil exportorientierter Großunternehmen direkt am Hamburger Stadtrand deutlich stärker als im Lauenburgischen ist, ist die Lage nicht so rosig. In Storman will zunächst nur noch jedes vierte Unternehmen investieren. "Zu dieser Situation passen auch die Zahlen der Arbeitsagenturen. Während in den Arbeitsamtsbezirken Geesthacht und Mölln nur ein moderater Anstieg bei der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen ist, fällt dieses Plus in den Bezirken Reinbek und Ahrensburg viel stärker aus", sagt Rohwer. "Die Geschäftslage hat sich im Vergleich zu früheren Umfragen deutlich verbessert", bilanziert der IHK-Hauptgeschäftsführer. Mehrere Firmen, etwa Mewa in Lauenburg, investieren in große Projekte. Der Textilservice baut eine neue Produktionshalle in der alten Schifferstadt. In Geesthacht plant das auf GFK-Sonderkonstruktionen spezialisierte Unternehmen CTS eine Erweiterung, andere Firmen schaffen neue Maschinen an, etwa KRD Sicherheitstechnik.

Lauenburgische Landeszeitung, 18.02.2010

Financial Times Deutschland:
Beilage: Herzogtum Lauenburg
Lockruf an die Elbe

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Presseartikel 2010

Wirtschaftsförderungsgesellschaft bleibt auf Kurs
Wochenend-Anzeiger, 26.03.2010

Neue Chancen für die Wirtschaft in der Region
Ratzeburger Markt, 24.03.2010

Gute Prognose für die heimische Wirtschaft
Lauenburgische Landeszeitung, 22.03.2010

WFL sieht regionale Wirtschaft im Aufwind
Lübecker Nachrichten, 21./22.03.2010

GITZ - trotz Wirtschaftskrise 16 Millionen Umsatz
Lauenburgische Landeszeitung, 27.02.2010

Zuversicht bei den Unternehmen
Lauenburgische Landeszeitung, 18.02.2010

Presseartikel 2009

WFL lädt ein: Unternehmer kommt ins Herzogtum
Möllner/Ratzeburger Markt, 03.10.2009

Lauenburgische Krone als Marke
Lübecker Nachrichten, 02.10.2009

Wirtschaftsförderungsgesellschaft wird 20 Jahre alt
Lauenburgische Landeszeitung, 02.10.2009

Pfiffige Kampagne soll Firmen locken
Lauenburgische Landeszeitung, 02.10.2009

Geesthacht im Fokus der Logistiker
Lauenburgische Landeszeitung, 15.05.2009

Gewerbliche Investitionen bleiben stabil
Ratzeburger Markt, 28.02.2009

Wirtschaftsförderer setzen auf die A 20
Lübecker Nachrichten, 21.02.2009

Presseartikel 2008

Mehr Platz für kreative Forscher
Lauenburgische Landeszeitung, 19.08.2008

"Expansion" in Hamburg: Kooperation statt Konkurrenz
Lübecker Nachrichten, 20.06.2008

CDU verspricht: Nach der Wahl gibt's 1000 neue Jobs
Lübecker Nachrichten, 15.05.2008

Die erfreuliche Bilanz der Wirtschaftsförderer
Lübecker Nachrichten, 17.04.2008

26 Firmen für den Kreis gewonnen
Lauenburgische Landeszeitung, 17.04.2008

"Kooperation statt Konkurenz"
Markt, 02.04.2008

WTSH bietet Fördergelder für kleine und mittlere Unternehmen
Viebranz Verlag, 15.02.2008

Geballte Aktion für die Autobahn
Lübecker Nachrichten vom 25.01.2008

Presseartikel 2007

Prof. Bernd Rohwer besuchte das Modehaus "Hilda Möhler"
Markt Verlag vom 19.12.2007
Lauenburgische Landeszeitung, 22.10.2007

GITZ erweitert für neue Existenzgründer
Lauenburgische Landeszeitung, 20.10.2007

Geesthacht setzt auf Hightech-Firmen
Lauenburgische Landeszeitung, 22.10.2007

1. Spatenstich für Erweiterungsbau
Wochenendanzeiger, 26.10.2007

Planziel: 50 Millionen in den Kreis zu lotsen
Lübecker Nachrichten, 20.06.2007

Geesthachter Zentrum für High-Tech expandiert
Lübecker Nachrichten, 24.05.2007

Geesthacht im Brennpunkt wirtschaftlicher Entwicklung
Lauenburgische Landeszeitung, 11.05.2007

Mehr Wachstum auf dem Lande
Lübecker Nachrichten, 18.04.2007

Wirtschaft: Der Kreis holt auf
Lauenburgische Landeszeitung, 04.04.2007

Science-Park hat gute Chancen
Lauenburgische Landeszeitung, 18.04.2007

EU will kleine Betriebe fördern
Lübecker Nachrichten, 04.04.2007

Investitionshifen vom Land und der EU?
Wochenendanzeiger, 16.03.2007

Glaube an Investitionen
Wochenendanzeiger, 02.03.2007

Endlich mehr Firmenansiedlungen im Kreis
Lübecker Nachrichten, 22.02.2007

IHK-Hauptgeschäftsführer bei lauenburgischen Firmen
Lübecker Nachrichten, 22.02.2007

Energiepass bereitet Kommunen Kosten
Lübecker Nachrichten, 09.02.2007

Dynamische Region: 1587 neue Arbeitsplätze
Lübecker Nachrichten, 18.01.2007

Erfolgreiche Bilanz der Wirtschaftsförderung in der Region
HL-Live, 17.01.2007



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