Boomzeit: Endlich mehr Firmenansiedlungen im KreisDer Aufschwung ist da - nun auch im Lauenburgischen.2006 haben sich wieder deutlich mehr Unternehmen angesiedelt. |
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VON NORBERT DREESSEN |
![]() Sie präsentierten gestern die aktuelle WFL-Bilanz: der Aufsichtsratvorsitzende Dr. Matthias Esche (r.), sein Stellvertreter Ernst du Maire (l.) und der Geschäftsführer Werner Hesse. Foto: NORBERT DREESSEN |
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| "Die Strukturschwäche im Nordkreis weiter abzubauen, bleibt unser Ziel", so du Maire. "2006 war für uns ein gutes Jahr, 2007 könnte noch besser werden", erklärte Werner Hesse, Geschäftsführer der WFL. Noch seien in diesem Jahr keine größeren Ansiedlungskontrakte unterschrieben worden, "aber wir haben schon einige Nägel eingeschlagen." Genug Gewerbegrundstücke für interessierte Firmen seien jedenfalls im Kreis vorhanden, "zumindest für die nächsten zwei, drei Jahre". Dann müsse man neu planen, was im Lauenburgischen meist kein großes Problem sei. Hesse: "Wir haben zum Glück im Kreis und in den Kommunen | wirtschaftsfreundliche Verwaltungen." So werde kein
Unternehmen durch allzu viel Bürokratie abgeschreckt. Angeworben werden sollen Firmen unter anderem durch komplett neu gestaltete Informationsbroschüren, für die sich Unternehmer aus dem Kreis als "Fotomodelle" zur Verfügung stellten. Hesse dazu: "Sie sprechen als Botschafter für den Kreis und die WFL. Jetzt können wir nicht nur mit guten Argumenten, sondern auch mit erfolgreichen Personen deutlich machen, wie vorteilhaft unser Standort ist." An sieben Orten im Kreis sind derzeit noch größere Gewerbeflächen der WFL verfügbar. |
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Fast 500 neue Arbeitsplätze geschaffenDurch Neuansiedlung, Umsiedlungen und Betriebserweiterungen sowie durch Existenzgründungen haben die von
der Wirtschaftsförderung im Kreis Herzogtum Lauenburg (WFL) betreuten Unternehmen im vergangenen Jahr kreisweit
498 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das ist die höchste Zahl seit dem Jahr 2000 und die zweithöchste seit 1992.
Den niedrigsten Zu- wachs an Arbeitsplätzen, nämlich jeweils unter 200, gab es in den Jahren 2002 bis 2004.
Dann erfolgte eine Trendwende, die hoffentlich anhält. |
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