EU will kleine Betriebe fördern

WFL hilft bei Antragstellung

SCHWARZENBEK - Mit dem "Zukunftsprogramm Wirtschaft" unterstützt die Europäische Union (EU) gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein Investitionen auch im Kreis Herzogtum Lauenburg. Ziel des ehrgeizigen Förderprogramms ist die Schaffung von Arbeitsplätzen. Unternehmen, die mit ihren Investitionen dauerhafte Arbeitsplätze schaffen, können bis zu 15 Prozent Zuschuss erhalten.

Über die Modalitäten informierte jetzt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg (WFL) gemeinsam mit der Investitionsbank des Landes (IB). Referent des Abends im Festsaal des Schwarzenbeker Rathauses war Dr. Kurt Puls, Leiter der Förderberatung Wirtschaft in der IB.

Gedacht ist das Zukunftsprogramm für Unternehmen, die maximal 49 Mitarbeiter haben und deren jährlicher Umsatz zehn Millionen Euro nicht übersteigt. Für Investitionen dieser Unternehmen gibt es die Höchstförderung von 15 Prozent, wenn die Zahl der Arbeitsplätze um mindestens 15 Prozent steigt. Nicht gefördert werden beispielsweise der Erwerb von Wohnungen, Fahrzeugen, Tieren oder gebrauchten Gütern.

Existenzgründer dagegen kommen unter bestimmten Voraussetzungen in den Genuss der Fördermittel. Geld gibt es auch für Investitionen im Tourismusbereich.

"Das Zukunftsprogramm Wirtschaft ist komplex, beinhaltet viele Regeln und noch mehr Ausnahmen", so Werner Hesse, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. "Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Betrieben bei der Suche nach den passenden Fördermitteln zu helfen." Fragen? Telefon 0 45 41/8 60 40. ln

Lübecker Nachrichten vom 04.04.2007