Prof. Bernd Rohwer besuchte das Modehaus "Hilda Möhler"IHK-Hauptgeschäftsführer zu Gast in Ratzeburg |
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| Ratzeburg (fi). Für den Hauptgeschäftsführer der IHK Lübeck, Prof. Bernd Rohwer, stand vor wenigen Tagen ein Besuch beim Modehaus "Hilda Möhler" in Ratzeburg auf dem Besuchsprogramm. In Begleitung des Vizepräses der IHK, Jens Rautenberg, und des Geschäftsführers der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herzogtum Lauenburg, Werner Hesse, verschaffte sich der Gast einen Einblick in das Ratzeburger Familienunternehmen, das in diesem Jahr auf sein 75-jähriges Bestehen zurückblicken kann. | |
| Der Unternehmer Klaus-Dieter Keller sowie sein Sohn und Juniorchef Ralph Keller hatten die Gäste in die Verkaufsräume am Markt eingeladen, um diese über die Entstehung und die wirtschaftliche Entwicklung des weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Modehauses mit seiner exquisiten Damenoberbekleidung zu informieren. Auch wenn die Lautstärke des gemeinsamen Gesprächs ab und an um einige Phonzahlen erhöht werden musste, um gegen den direkt vor der Ladentür erzeugten Baulärm im Rahmen der Umbauarbeiten auf dem Marktplatz zu bestehen, so konnten die Wirtschaftsvertreter doch eine Reihe von wichtigen Informationen über das Modehaus mitnehmen. Den im Jahr 1932 in der Schweriner Straße gegründeten Familienbetrieb hatte das Ehepaar Keller 1978 von der Gründerin Hilda Möhler übernommen. In diesem Jahr konnte das Haus mit seinen heutigen Filialen in Eutin, Mölln und Lübeck seinen 75. Geburtstag feiern. | ![]() von li.: WFL-Geschäftsführer Werner Hesse, IHK-Vize Jens Rautenberg, die Unternehmer Klaus-Dieter Keller und Ralph Keller sowie der IHK-Geschäftsführer Prof. Bend Rohwer. Foto: Fischer |
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Während sich das Hauptgeschäft in Ratzeburg das gesamte Jahr über auf seine Stammkunden stützen kann,
die selbst weite Wege wie von der Insel Fehmarn nach Ratzeburg nicht scheuen, werde das Modehaus
insbesondere jetzt in der Vorweihnachtszeit von einer interessierten Laufkundschaft frequentiert,
berichtete K.-D. Keller. Aber nicht allein die derzeit durchgeführten Bauarbeiten auf dem Marktplatz
würden zu merklichen Beeinträchtigungen führen, beschrieben Vater und Sohn die gegenwärtige Situation
in der Inselstadt. Insbesondere die Schließung des ehemaligen Kaufhauses Mohr als Einkaufsmagnet mache
sich in wirtschaftlicher Hinsicht spürbar negativ bemerkbar. Mit einer neuen Geschäftsidee hat sich der Familienbetrieb zwischenzeitlich ein weiteres Standbein geschaffen. In der gesamten Bundesrepublik u nd über die Landesgrenzen hinaus bis hin nach Salzburg beliefert das Modehaus eine exklusive Kundschaft in über einhundert renommierten Seniorenresidenzen mit den Kollektionen namhafter Modehersteller. "Wir haben uns auf diese Weise zu einem Fachgeschäft entwickelt, das zu den Kunden kommt: erklärte Juniorchef R. Keller die neue Firmenphilosophie. Trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der lauenburgischen Kreisstadt bekennt sich die Familie Keller zum Standort Ratzeburg. "Wir fühlen uns für diese Stadt in der Verantwortung", unterstrichen sie. Dennoch bleibe die Sorge vor einer weiteren Abwanderung von Geschäften bestehen. Professor Rohwer bestärkte die Unternehmerfamilie in der Auffassung, die Umgestaltung des Marktplatzes für die Stadt Ratzeburg als eine bedeutsame Chance zu sehen. Die Ratzeburger sollten jetzt die Initiative ergreifen und etwas für ihre Stadt tun. "Es lohnt sich", betonte er im Hinblick auf die Bedeutung Ratzeburgs als Ausflugsort für Touristen. Er regte an, eine Partnerschaft zur Attraktivitätssteigerung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen ins Leben zu rufen. Markt vom 19.12.2007 |
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