Mehr Platz für kreative Forscher

Werner Hesse, der Vorsitzende des GITZ-Beirates, Ministerpräsident Peter
Harry Carstensen und Dr. Rainer Döhl-Oelze, Geschäftsführer des GITZ, zerschneiden das Band. Foto: Jann
Technologiezentrum GITZ erweitert
Von Timo Jann
Geesthacht. Als "Paradebeispiel geschlossener Wertschöpfung" bezeichnete Ministerpräsident Peter
Harry Carstensen gestern die Kooperation zwischen dem GKSS-Forschungszentrum und dem Geesthachter
Innovations- und Technologie-Zentrum (GITZ). Der CDU-Politiker war Ehrengast bei der Einweihung
des dritten Bauabschnittes für das GITZ.
2,3 Millionen Euro wurden in die Erweiterung des GITZ um 2500 Quadratmeter investiert. Wissenschaftler
aus dem Forschungszentrum machen sich mit ihren Arbeiten seit Jahren erfolgreich selbstständig und
nutzen Räume des GITZ. Ihnen stehen jetzt rund 8000 Quadratmeter Büro-, Labor- und Produktionsfläche
zur Verfügung.
Carstensen bezeichnete die Nähe zum GKSS als "Erfolgsgarant" für die positive Entwicklung am Standort.
Von der Grundlagenforschung arbeite man hier bis zur Serienreife innovativer Produkte, sagte er.
Mittlerweile sind im GITZ 14 Firmen angesiedelt, die 180 Menschen Arbeit bieten und 2007 einen Umsatz
von 14 Millionen Euro erzielten. "Wir haben hier eine tolle Entwicklung durchgemacht", sagte Dr. Rainer
Döhl-Oelze, Geschäftsführer im GITZ. Die Firmen der Existenzgründer können klein anfangen, sich am Markt
etablieren und wachsen. Dabei erhalten sie im GITZ günstige Mieten und Ratschläge als Hilfestellung.
Sind die Firmen erfolgreich, müssen sie nach spätestens fünf Jahre ausziehen. Damit sie nicht abwandern,
wurden der zweite und dritte Bauabschnitt errichtet.
Wie erfolgreich im Zentrum gearbeitet wird, zeigt die Firma Riftec. Das Unternehmen wurde als
"Gründerchampion" ausgezeichnet. Produkte aus Geesthacht werden inzwischen weltweit eingesetzt.
"Die Liste der Welterfolge ist lang", sagte GITZ-Beirat Werner Hesse und kündigte einen vierten
Bauabschnitt an.
"Mit der Erweiterung des GITZ bauen Sie ein Stück weit an der Zukunft unseres Landes", sprach Carstensen
den Verantwortlichen der Stadt, des GKSS und den Partnern aus der Wirtschaft seinen Dank für die
Gründung des GITZ aus.
Lauenburgische Landeszeitung, 19. August 2008
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