Gute Prognose für die heimische WirtschaftHIGHTECH - WFL bereitet ehrgeizige Projekte im Lauenburgischen vorVon Timo JannGeesthacht. Geesthacht im Jahr 2015. An der Max-Planck-Straße, der Zufahrt zum GKSS-Forschungszentrum, stampfen Handwerker erste Neubauten aus dem Boden. Der "Science-Park" nimmt endlich Gestalt an. Hier sollen sich Hightech-Unternehmen in direkter Nachbarschaft zum Forschungszentrum ansiedeln, der Wirtschaft im Kreis neue Impulse geben. Es ist nur ein Projekt, das zurzeit geplant wird. | |
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Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises (WFL) zieht im Hintergrund die Fäden, um das Brachland aus der Hinterlassenschaft der Dynamikfabrik einer innovativen Nutzung zuzuführen.
Vor 20 Jahren gegründet, hat die WFL es geschafft, 558 Unternehmen im Lauenburgischen anzusiedeln. Die Firmen investierten 521 Millionen Euro und schafften 8800 neue Arbeitsplätze. "Und das - abgesehen von der Anschubfinanierung - ohne öffentliche Unterstützung", erklärt Esche. "Die Geschichte der WFL ist eine Erfolgsstory", sagt er. Und erfolgreich soll es auch in den nächsten Jahren weitergehen. "Im Vergleich zu anderen Hamburger Randkreisen haben wir noch aufzuholen", bilanziert Hesse. Dabei soll die 2009 im Herbst gestartete Standort-Initiative helfen. "Wir sehen hoffnungsvoll in die Zukunft", sagt Hesse. Die Werbeaktionen würden bereits deutliche Impulse bringen. Ziel sei es, 1000 neue Jobs zu schaffen. "Wir werden nochmals richtig durchstarten", ist Schlie überzeugt. Der in Mölln lebende Innenminister von Schleswig-Holstein sagte, der neue Landesentwicklungsplan, der im Sommer verabschiedet werden soll, werde der Region in Sachen wirtschaftlicher Entwicklung zusätzliche Möglichkeiten bieten. Entlang von Hauptverkehrsachsen könnten künftig neue Gewerbegebiete entstehen. Kasseburg mit seiner Lage am Kreuz der A 24 mit der B 404 sei so ein Kandidat mit hervorragenden Perspektiven für die Zukunft. |
![]() WFL-Geschäftsführer Werner Hesse mit der neuen Broschüre, die über die Arbeit 2009 informiert. |
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Mit Hilfe eines Gewerberbeflächennutzungskonzeptes wappnet sich die WFL für die Zukunft. "Das wollen wir aus der Schublade zaubern können, wenn es nötig wird", sagt Hesse.
Wochenend-Anzeiger, 26.03.2010 |
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